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Über Trauma

 
TRAUMA - Wie es entsteht und wie es sich auswirkt

Wie es entsteht - Trauma ist Blockade
Ein Trauma stellt immer einen Überlebensmechanismus dar. Es entsteht, wenn der natürliche Ausdruck von Gefühlen verhindert wird. Menschen blockieren ihre Gefühle, wenn ihr Ausdruck als lebensbedrohlich empfunden wird oder es wirklich wäre. Je stärker das umgangene Gefühl und der verhinderte Ausdruck, desto stärker die Blockade.
Dabei ist es nicht wichtig, wie "schrecklich" die Situation ist, sondern dass es keine Möglichkeit gibt, sie zu fühlen. Das Gefühl wird quasi eingefroren und mit ihm die genaue Erinnerung an die traumatische Situation.


Wie es sich auswirkt - Die kleine Welt
Fatalerweise wird dabei auch ein Teil des Selbst mit eingefroren und ist danach nicht mehr verfügbar. Noch fataler ist, dass die eingefrorene Situation unbewusst ständig präsent ist (und schön frisch bleibt) und alle Entscheidungen, Handlungen, Gedanken, Gefühle, die mit ihr zu tun haben, beeinflusst. Außerdem entsteht eine "Gefühlsverflachung", weil jedes tiefe Gefühl -auch tief empfundene Freude- an diese tief versteckten Gefühle rührt. Die Welt wird immer kleiner.
Am fatalsten ist, dass ein Mensch Situationen anzieht, die der traumatischen ähneln. Je mehr er also dem Schmerz aus dem Weg gehen will, desto vehementer werden seine "neuen" Erfahrungen ihn daran zu erinnern versuchen.

Indikationen für diese Art von Therapie
Antriebslosigkeit, unverarbeitete Trauer, Lebenskrisen, Süchte, Traumata, Blockaden, Gedächtnislücken aufgrund von Traumata, Fühllosigkeit, Gefühlsverflachung, Depressionen.
Rekapitulation.



aus dem Fremdwörterlexikon:
Trauma: "1. Starke seelische Erschütterung. 2. Wunde. Verletzung durch Gewalteinwirkung."











"Wer sich an seine Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

(George Santayana)