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Über Heilung

 

TRAUMA - Mechanismen der Heilung



Der Schmerz
Gefühle, die ihren Ausdruck finden, tun nicht weh. Was weh tut, ist die Blockade. Das Leben ist Bewegung und solange es fließt, tut es nicht weh. Wo es angehalten wird, wächst der Schmerz. Deshalb bedeutet Heilungswille auch, sich mit dem Schmerz auseinanderzusetzen. Das eingefrorene Leben kann wieder zu fließen beginnen, wenn der Schmerz sich Bahn brechen darf.

Fühlend erleben - Das Primal oder Urerlebnis
Heilung kann dann stattfinden, wenn eine traumatische Situation fühlend und im richtigen Zusammenhang ERLEBT wird (sie wird also nicht "wieder"erlebt, sondern zum ersten Mal; Janov nennt diesen Moment "Primal"). "Fühlend erleben" geht weit über die diffusen Empfindungen, die sich sonst so im Inneren (nicht) abspielen, hinaus.

Gefühle und deren körperlicher Ausdruck:
Trauer: Weinen und Wehklagen
Freude: Lachen, Hüpfen, Jubeln
Zorn: Wutschreien, Schlagen, Treten, Aufstampfen
Angst: Zittern und mit-den-Zähnen-Klappern
Zuneigung: Umarmen, Liebkosen, Beifall

Der richtige Zusammenhang
Gefühle auszudrücken, schafft zwar Linderung, bewirkt aber noch keine Heilung. Wichtig ist deshalb, all diese Gefühle im richtigen Zusammenhang zu erleben. Man macht eine Art Zeitreise, zurück an die Stelle, an der damals der Bruch stattgefunden hat und kann so die Weichen neu stellen.

Eine neue Welt
Auf diese Art kann sich die Blockade lösen, die Sicht wird klarer, die Welt und die Möglichkeiten größer. Und das Herz wird leichter. Zwänge, Süchte, Krankheiten können von selbst verschwinden; Klarheit, Einsicht, Vergebung, Selbstbewusstsein können sich einstellen. All dies ist nichts, was man "lernen" könnte und "üben" müsste, es kann einfach ganz von selbst als Resultat der Auflösung von solchen Blockaden kommen.




Nähere Informationen in "Der Urschrei" von Arthur Janov.
Das Buch kann bei mir als Kopie zum Selbstkostenpreis bestellt werden.





"Man kann einen Menschen nichts lehren.
 Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken."
(Galileo Galilei)