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ASTRALREISEN --> Primal + Robert Monroe
 

Primärtherapie und Außerkörperliche Erfahrungen
USA


 "Ein Aspekt, den ich in diesem Medium des Denkens gelernt habe,
erklärt Vieles: Gleiches zieht Gleiches an."

(aus "Der Mann mit den zwei Leben" von Robert Monroe)


Robert Monroe (1915 - 1995) war ein Wissenschaftler, der eines Tages spontan erste außerkörperliche Erfahrungen machte, die er nach anfänglichem Unbehaben wissenschaftlich erforschte. Er konnte bei seinen Reisen verschiedene Schauplätze der Außerkörperlichkeit kategorisieren. Seine Beschreibungen des "Schauplatzes II" weisen darauf hin, dass es auch in der außerkörperlichen Realität von existenzieller Wichtigkeit ist, die Tiefen und Untiefen der eigenen Emotionen zutiefst zu kennen und integriert zu haben. Ansonsten scheinen unaufgelöste Emotionen dort die eigenen Handlungen auf eine Art diktieren, die keine Wahlmöglichkeiten zulässt. Unverarbeitete Gefühle können einem also nicht nur im Diesseits, sondern auch im Jenseits in die Quere kommen!

„Das Schicksal des Einzelnen [in Schauplatz II] scheint völlig im Rahmen seiner innersten konstanten Motivierungen, Emotionen und Wünsche begründet zu sein."

Keine verhüllenden Schichten
"Auf dem Schauplatz II setzt sich die Realität aus tiefsten Begierden und rasendsten Ängsten zusammen. Denken ist Handeln, und keine verhüllenden Schichten der Konditionierung oder der Hemmung schirmen das innere Ich von den anderen ab; dabei ist Ehrlichkeit die beste Politik. Unter diesen Maßstäben ist die Existenz natürlich anders. [...] Die in unserer Zivilistation so sorgfältig verdrängte natürliche Emotion ist in voller Kraft entfesselt. Im bewussten physichen Leben würde man einen solchen Zustand als psychotisch bezeichnen."

Verdrängte Emotionen haben schon auf der materiellen Ebene des Seins die verschiedensten Auswirkungen - von körperlichen Erkrankungen über seelische Schmerzen bis hin zu Kommunikations-Problematiken mit dem Umfeld, in dem man lebt. Jedoch tauchen diese Manifestationen verdrängter Inhalte oft erst nach vielen Jahren auf. Auf der geistigen Ebene des Schauplatzes II geschehen sie nach Monroes Beschreibung sofort und unmittelbar.

"Meine ersten Besuche auf dem Schauplatz II brachten alle verdrängten emotionellen Strukturen zutage, von denen ich nie auch nur im Entferntesten ahnte, dass ich sie besaß - dazu viele, von denen ich nicht einmal wusste, dess es sie überhaupt gab. Sie beherrschten meine Handlungen so sehr, dass ich völlig fassungslos und in peinlicher Verlegenheit über ihre Ungeheuerlichkeit und meine Unfähigkeit, sie zu beherrschen, zurückkehrte. Angst war [bei Monroe? Anm. d. V.] das dominierende Thema [...]. Solche Ängste waren stärker als der sexuelle Drang nach Vereinigung, der wie schon erwähnt, selbst auch ein enormes Hindernis war."


Ein langsamer Lernprozess

„Ein unbeherrschter Ausbruch nach dem anderen musste unter Qualen und Mühen gezügelt werden. Solange das nicht erreicht war, war kein vernünftiges Denken möglich. Ließ die Energie auch nur einen Augenblick nach, begannen die Emotionen aufs Neue. Es ist ein langsamer Lernprozess, der vom Wahnsinn zur ruhigen objektiven Überlegung führt. Ein Kind, das lernt, sich "zivilisiert" zu verhalten, braucht dazu die ganze Zeit von frühester Kindheit bis zum Erwachsensein. Ich vermute, dass genau das Gleiche noch einmal in der Anpassung an Schauplatz II vor sich geht.

Wenn es nicht während des physischen Lebens geschieht, wird es nach dem Tode zur Aufgabe ersten Ranges.

Das bedeutet, dass die Gebiete von Schauplatz II, die der physischen Welt am "nächsten" liegen (in der Schwingungsfrequenz?), ganz überwiegend von wahnsinnigen oder nahezu wahnsinnigen, von Emotionen getriebenen Wesen bevölkert sind, zumindest scheint es meistens so zu sein. Zu ihnen gehören auch diejenigen, die noch am Leben sind, aber schlafen, oder von Drogen berauscht im Zweiten Körper unterwegs sind, und sehr wahrscheinlich auch diejenigen, die "tot" sind, aber immer noch von Emotionen getrieben werden. [...]

Dieses Gebiet ist verständlicherweise kein angenehmer Aufenthaltsort. Es ist eine Ebene, wohin man "gehört", bis man es besser gelernt hat. Ich weiß nicht, was denen geschieht, die nicht lernen. Vielleicht bleiben sie für immer dort.

Hier begegnet man aus den Fugen geratenen Persönlichkeiten und Lebewesen aller Art. Falls es dort einen Schutzmechanismus für die Neophyten gibt, so habe ich ihn nicht bemerkt. Nur durch vorsichtiges und manchmal erschreckendes Experimentieren konnte ich die Kunst oder den Trick lernen, durch dieses Gebiet hindurchzugelangen. Ich bin mir nicht über alle Einzelheiten in diesem Lernprozess klar und lege deshalb nur die einleuchtenden vor. Welches dieser Prozess auch sein mag, glücklicherwise bin ich seit mehreren Jahren nicht mehr auf besondere Schwierigkeiten bei dem "Druchbruch" gestoßen."

Triebe und Emotionen auf Schauplatz II

Übermächtige Triebe oder Emotionen können sein:

Angst: "Angst vor dem Unbekannten, vor fremdartigen (nichtphysischen) Wesen, vor dem "Tod", vor Gott, vor dem Druchbrechen der Ordnung, vor dem Entdecktwerden und vor Strafen, um nur einiges zu nennen."

Wut: "Auf unmittelbarere Art bestätigte das Auftreten sehr aggressiver Aktionen wieder, das Schauplatz II nicht lediglich ein Ort der Heiterkeit und Konfliktlosigkeit ist."

Rachegelüste: „Abgesehen von den Peinigern und den ausgesprochenen Konflikten, die in den folgenden Berichten aufgezeichnet sind...

Sexuelle Triebe: "Abgesehen von ... ist die Hauptmotivation bei den Bewohnern dieser Bezirke sexuelle Befriedigung in jeder Form. [...] Der Schlüssel dafür ist, dass sich alle in diesem Bezirk um Sexualität im Sinne des physischen Körpers bemühen. Dort weiß man noch nichts von dem Geschlechtstrieb, wie er sich in ferneren Teilen des Schauplatzes II manifestiert. Bei der nachwirkenden Konditionierung unserer Gesellschaft war es bisweilen schwierig, sich der Teilnahme zu entziehen, da die Reaktion automatisch geschah. Man muss hoffen, dass man diesen Faktor zu beherrschen lernt.“

Trauer: Über die Trauer als übermächtigen Trieb konnte ich bisher keine Aussage von Monroe finden.

Das Problem an diesen Emotionen und Trieben ist nicht ihre Existenz, sondern die durch die Verdrängung und Einkapselung erreichte Übermacht, wodurch für eine Person nur die immer gleichen Erlebnisse auf Schauplatz II möglich sind. Man bleibt quasi in diesem Trieb oder dieser Emotion stecken. Wenn diese Gefühle vollständig ausgedrückt werden, können sie sich entladen und somit auch vollständig verschwinden:

"Rede Ich zu den dreien: „Die tausend sind im Bade, da sind sie gut aufgehoben. Denn sie sehen nicht diese Wohnung, sondern nur die Welt ihrer inneren Bosheit. Diese wird nun in ihnen stets mehr und mehr flott und damit in ihrer Äußerlichkeit ersichtlich. Das ist schon ein gutes Zeichen! Lasset daher nun die tausend, sie werden schon des rechten Weges geführt werden! [...]  Ermannt euch daher und lasset sie alle schimpfen und lästern. Mit der Weile werden sie ausgelästert haben und in eine starke Reue übergehen. Sie werden uns allen dann noch recht liebe und treue Brüder werden und ganz besonders Schwestern, –denn die größte Mehrzahl ist weiblich! [...] Diese Badenden aber sind nun alle in einem gewaltigen Übergangsprozeß und haben dabei so manchen Schmerz zu erleiden, der ihre Zungen auch zu solchen Lästerungen treibt." (Jakob Lorber, aus "Bischhof Martin" Auszug aus Kap. 124 - 126)

Elend oder Vollendung
"In diesen Welten, wo Gedanken nicht nur Dinge, sondern alles sind, man selbst eingeschlossen, stammt das, was einem zu Elend oder zur Vollendung führt, von einem selbst. Ist man ein mitleidloser Mörder, dann endet man vielleicht in jenem Teil von Schauplatz II, wo alle von gleicher Art sind. Das wäre dann für solche Leute tatsächlich die Hölle, denn dort gäbe es keine unschuldigen, wehrlosen Opfer.

[...] Das Schicksal des Einzelnen im Himmel oder in der Hölle von Schauplatz II scheint völlig von den tiefsten konstanten (und vielleicht unbewussten) Motivationen, Emotionen und Trieben dieses Einzelnen abzuhängen. [...] Die geringste zufällige Begierde zur falschen Zeit oder eine tief reichende Emotion, deren ich mir gar nicht bewusst war, lenkt meine Reise in die entsprechende Richtung ab."


Nicht böse oder unrecht
"In diesem Stadium sind Sie möglicherweise von starken Begierden erfüllt, die fast überwältigend sein können. (...) Das wichtigste ist nun, dass Sie es verstehen, diese Regungen nicht als böse oder unrecht abzustempeln. Sie sind einfach vorhanden, und Sie müssen lernen, damit fertig zu werden. Die Vorschrift lautet: Negieren Sie das Vorhandensein dieser Begierden nicht! Erkennen Sie sie als tiefen Teil von Ihnen, den man nicht "wegdenken" kann. Solange Sie das nämlich tun, sind sie nicht in der Lage, sie zu kontrollieren."

Solange Sie also versuchen, diese Begierden und Emotionen "wegzudenken", haben diese die Kontrolle über Sie!
Mehr über das Verarbeiten von Emotionen finden Sie unter der Rubrik "Über Heilung", bzw. beim weiteren Durchstöbern dieser Website.


(soweit nicht anders vermerkt sind alle Zitate auf dieser Seite aus „Der Mann mit den zwei Leben“ von Robert Monroe entnommen)